Flächenrecycling: endlich Platz für kreative Firmen

Die Firma datafom erschließt für den Markt Roßtal einen erheblichen Teil der Fläche mit. Das Vorhaben in Buchschwabach benötigt nur einen Teil der geplanten Fläche. Die übrigen 52.000qm sollen an die Marktgemeinde Roßtal preiswert verkauft werden. Seit langem wartende Firmen können davon profitieren und attraktive Flächen vom Markt Roßtal erwerben. Hieraus ergeben sich Vorteile für Unternehmen, die Bürger und die Gemeinde:

Zum Einstieg des Beitrags hier ein paar kurze Eckdaten: Die 40-jährige Firma dataform aus Ammerndorf (bereits heute mit Ihrem Standort Großweismannsdorf im Markt Roßtal ansässig) plant sich in Buchschwabach – nur rund 7 km vom Stammsitz entfernt – neu anzusiedeln. Laut unserer Information ist hierzu eine Fläche von 12 ha = 120.000qm geplant. Momentan wird auf dieser geplanten Fläche monotone Landwirtschaft nach alten Mustern betrieben. Somit ist die Flächenumwandlung zu verschmerzen. Zusätzliche stolze 30.000qm wurden von Firma dataform erworben. Auf eigene Kosten möchte das Unternehmen Kosten ein Biotop mit Regenwasserrückhaltung errrichten. Und das zusätzlich zu den geforderten ökologischen Ausgleichsmaßnahmen.

Perpektive für die Zukunft gewünscht?

Sofern man sich den Plan genau ansieht ist man überrascht: 52.000qm von der Gesamtfläche werden vom Unternehmen dataform garnicht benötigt. Die überschüssige Fläche soll gemeinsam mit den eignenen Flächen für die Gemeinde Roßtal nach deren Wünschen erschlossen werden. Somit profitert die Gemeinde finanziell erheblich. Das gesamte Gelände wird in einem Rutsch erschlossen.

Lokales Engagement entlastet Bürger

Die Gemeinde erhält voll erschlossene Grundstücke zum Verkauf an interessierte Gewerbebetriebe aus der Region. Laut unserer Nachfrage bei einem Verantwortlichem des Rathauses spart dies dem Steuerzahler eine hohe Summe. Das wäre günstig und eine Chance für Roßtal zugleich: Denn dadurch könnten sich mittelfristig weitere Betriebe ansiedeln oder im Markt Roßtal gehalten werden. Und die wiederum schaffen qualifizierte Arbeitssplätze in Buchschwabach in der Region für die Region. Speziell kleine und mittlere kreative Unternehmen hätten auf der freien Fläche endlich Platz. Und das bei genau dem gleichem Flächenverbrauch wie bisher geplant.

Angst vor mehr Verkehr durch Pendler?

Nein. Durch den geplanten Shuttle-Bus soll die Nutzung der nahgelegenen S-Bahn am Bahnhof Raitersaich verstärkt werden. Bereits jetzt ist der Verkehr durch Mitarbeiter am bisherigen Hauptsitz Ammerndorf nicht spürbar. Siehe Gespräch mit Bürgermeister Alexander Fritz aus Ammerndorf – link.

Schonende Planung mit lokalem Ingenieurbüro

Flächenverteilung der Erweiterung Gewerbegebiet Buchschwabach nach unserer Berechnung.
Sinnvolle Flächenplanung mit überregionalem Modellcharakter: Dieses Diagramm zeigt die anteilige Flächenverteilung der geplanten Erweiterung vom Gewerbegebiet Buchschwabach. Laut Planung wird die Neubaufläche (grün) zudem fast komplett mit Photovoltaik überdacht und trägt zur Eigenstromversorung des Unternehmens bei. Die Verkehrsflächen werden teils mit Rasengittersteinen begrünt.

Gleicher Flächenverbrauch, ökologischer Modellcharakter und endlich wieder Platz für neue, kreative Ideen in Roßtal-Buchschwabach: Möglich wird dies durch nachhaltige, schonende und professionelle Planung an der das Ingenieurbüro Christofori und Partner aus Buchschwabach beteiligt ist.

Naturschutz und Platz für neue Ideen bei gleichem Flächenbedarf?

Das Konzept ist interessant und laut unserer Recherche so in Mittelfranken bisher einmalig: Die Schaffung eines lebens- und liebenswerten Arbeitsplatzes für die Zukunft. Zudem wurde an kleine und mittlere Firmen aus dem Roßtaler Umfeld gedacht: In und um Roßtal warten seit Jahren Firmen und startups auf Raum für ihre Ideen. Die gesamte Erschließungsplanung gibt der Markt Roßtal vor. Die Umsetzung der Baumaßnahmen macht dataform. Für die gesamten Erschließungskosten geht das seit Jahren in der Region verankerte Unternehmen für den Markt Roßtal in Vorleistung. Dem Steuerzahler und der Gemeinde Roßtal erspart dies nach unserer Schätzung sehr viele Steuergelder.

Bisher prägt monotone Landwirtschaft das Landschaftsbild. In Buchschwabach möchte ein Unternehmen über 200 Arbeitsplätze schaffen und unter anderem auf 30.000qm Fläche ein Biotop einrichten.

Vom Industrieacker zum Modellprojekt

Die Erweiterung des Gewerbegebietes Buchschwabach wird mit großer Sorgfalt zwischen Natur und Mensch abgewogen. Durch ökologischen Flächenmix, ein geplantes Biotop und die üppige Ausstattung von Dachflächen mit Solar hat das Vorhaben überregionalen Modellcharakter. Aus monotonem Acker soll ein Vorzeigeprojekt werden. Erstmalig in der Region schlägt ein Unternehmen eine Brücke zwischen ökologischen und gewerblichen Interessen. Die Wünschen der Einwohner werden respektiert.

  • Kein zusätzlicher Flächenverbrauch zur bestehenden Planung
  • Innovativer Neubau mit Modellcharakter für mehr als 200 Arbeitsplätze
  • Mittelfristig Potential für weitere Betriebe und Arbeitsplätze am Ort
  • Anbindung an nahgelegene S-Bahn durch Bus-Shuttle
  • attraktiver Flächenmix für Mensch und Umwelt

Bewerbung aufgrund hoher Nachfrage empfohlen

Interessierte Firmen für die freien Flächen wenden sich bitte an die Marktgemeinde Roßtal. Wir empfehlen ein kurzes Bewerbungsschreiben mit Firmen- und Projektvorstellung, da die Nachfrage aktuell hoch ist.

Hintergrund: Roßtal und Buchschwabach als attraktiver Zukunftsstandort

In Roßtal / Buchschwabach möchte ein seit über 40 Jahren in der Region bestehendes Unternehmen aus dem 7 Kilometer entfernten Ammerndorf seinen neuen Standort ansiedeln. Aus konventionell bewirtschafteter Ackerfläche soll ein ökologisches Modellprojekt für Mensch, Umwelt und Gewerbe werden. Überschüssige Flächen werden der Gemeinde zu einem günstigen Preis für innovative Ideen überlassen. Ein großes Biotop schafft wertvollen Raum für die Natur. Bebaute Flächen sollen mit Begrünung und Photovoltaik ausgestattet werden. Die Firma dataform wird von eigenen Mitarbeitern als loyaler Arbeitgeber bezeichnet. Auch wir stoßen bei unseren teils kritischen Nachfragen immer auf Offenheit und gegenseitigen Respekt.

Autor: Matthias

Hinter Gedankenmensch versteckt sich Matthias von ZukunftRosstal.de Er ist selbstständiger Unternehmer und befasst sich seit vielen Jahren mit nachhaltigen und wirtschaftlichen Lösungen für die Industrie- und Medizintechnik. Matthias wohnt seit 2014 im Ortsgebiet von Roßtal. Als ehemaliger Ammerndorfer ist es sein Wunsch, Befürworter, Skeptiker und Ablehner an einen Tisch zu bringen.

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