fakten

Was wird behauptet, was stimmt und was stimmt nicht? Es ist viel Text aber es lohnt sich zu lesen. Dieser Text ist in einer gemeinsamen Arbeit vieler Unterstützer entstanden.

Verkehr?

Es wird vor massiver Verkehrszunahme gewarnt. Diese Behauptung ist maßlos übertrieben. Hierzu haben wir ein Recherche-Video erstellt. Inzwischen wissen wir sogar, dass bereits im Rahmen der Planung Verkehrszahlen berechnet werden, die zum Erhalt der Betriebsgenehmigung einzuhalten sind.
Fakt ist: Es kommen durch dataform weniger als 200 Fahrzeuge pro Tag durch Buchschwabach dazu. Davon sind nur ein Bruchteil LKW. Gleichzeitig nimmt die gesamte Verkehrsbelastung durch den Ort ab, bedingt durch den Ausbau der parallel zur B14 liegenden A6.

Arbeitsplätze? 350+!

Es wird behauptet, dass auf der geplanten Fläche zu wenige Arbeitsplätze entstehen. Laut unseren Berechnungen und Recherchen werden in der Erweiterung des Gewerbegebietes deutlich mehr Arbeitsplätze entstehen als im bereits bestehenden Gewerbegebiet Buchschwabach. Vergleicht man die Fläche pro Mitarbeiter zwischen altem und neuem Gewerbegebiet, dann ist die Flächennutzung pro Mitarbeiter im neuen Gewerbegebiet eindeutig sinnvoller und ökologischer.
Fakt ist: Mit dataform einschließlich der hinzukommenden Gemeindeflächen kommen ca. 350+ Arbeitsplätze nach Buchschwabach.

Gewerbesteuer? Ja, gern!

Ablehner/innen nutzen laut eigener Angabe Unternehmenszahlen aus der Quelle northdata.com. Diese Unternehmensdatenbanken übernehmen teils automatisiert Kennzahlen von anderen Quellen. Viele Unternehmen kämpfen dort mit fehlerhaft übernommenen Daten. Laut unserer Recherche hat dataform die Ablehner/innen auf die Übernahme falscher Zahlen deutlich aufmerksam gemacht. Trotzdem werden weiterhin falsche Zahlen durch Ablehner/innen verbreitet. Wenn wirklich Interesse an seriöser Recherche besteht, dann müssen auch seriöse Quellen für Kennzahlen genutzt werden. Leider sind seriöse Quellen meist kostenpflichtig. Herr Tafelmeyer wohnt in Buchschwabach und ist Geschäftsführer der Firma ELKOBA Service GmbH. Er durfte die Kennzahlen der Firma dataform unter Abgabe einer Vertraulichkeitserklärung einsehen. Laut seiner Aussage sind ihm die aktuellen Zahlen und sogar die Prognosen bis 2023 der Firma dataform bekannt und für den Markt Roßtal vorteilhaft. Auf persönliche Nachfrage darf Herr Tafemeyer grobe Zahlen zum Unternehmen nennen. Außerdem vergessen Ablehner/innen hierbei vollkommen, dass sich zudem ca. ein dutzend kleine Unternehmen dort mit ansiedeln möchten. Dies wird bei Ablehner/innen überhaupt nicht berücksichtigt.
Fakt ist: Das Projekt ist wirtschaftlich tragfähig, die Marktgemeinde wird von Steuereinnahmen deutlich profitieren. Die Ablehner/Innen haben die Quelle nicht geprüft. Die Behauptungen auf den Plakaten der Ablehner/innen sind falsch.

Flächenversiegelung? 63% zu 80%!

Laut unserer Recherche bebaut dataform lediglich ca. 63% seiner Fläche. Dem alteingesessenen, lokalen Unternehmen ist die Verantwortung für den respektvollen Umgang mit wertvollen Flächen bewusst. Gerade weil in Zukunft Ökologie immer weiter an Bedeutung gewinnen wird. Im Gegensatz dazu reizen kleine Betriebe die Genehmigung meist aus und versiegeln Flächen bis an die Grenze der Zulässigkeit. Bei kleinen Firmen ist jeder nutzbare Quadratmeter notwendig, um wirtschaftlich zu sein. Große Firmen haben mehr Spielraum bei der Flächennutzung.
Fakt ist: 63% Flächenversiegelung durch dataform. Im Vergleich: 80% Versiegelung durch Kleinbetriebe. Die Behauptungen zur Flächenversiegelung sind falsch.

Lokale Firmen besser nach Rohr? Nein!

Wer Roßtaler und Ammerndorfer Firmen nach Rohr wünscht der gefährdet Kinder in Buschwabach.

Ablehner/innen fordern, dass Firmen doch besser nach Rohr ins bestehende Gewerbegebiet gehen sollen. Bei unserer Recherche dazu wurden LKW-Fahrer, Eltern und Feuerwehrleute teils sehr emotional. Warum? Sehen wir uns die Verkehrslage an: Wer als LKW-Fahrer mitdenkt, der fährt Rohr über Buchschwabach an. Denn in Rohr gibt es Engstellen. Auch Ammerndorfer oder Roßtaler würden Rohr über Buchschwabach anfahren.
Also – auf geht’s: Wir starten in der Ortsmitte von Buchschwabach. Sehen Sie sich zuerst die kritische T-Kreuzung im abfallenden Kurvenbereich nach Rohr an. Fahren Sie dann durch die Engstelle an der alten Scheune vorbei. Danach winken Sie linker Hand den Kindern im Kindergarten zu. Kindergaten? Ja! Da liegt ein Kindergarten direkt an der Straße nach Rohr.
Fakt ist: Die Forderung der Ablehner/innen ist unfallträchtig und riskant für Kinder.

Kleinteilige Ansiedelung statt Größenwahn?

Wir haben diese panische Behauptung der Ablehner/innen noch immer nicht verstanden. Denn ein großes Unternehmen plant, lediglich 63% der Fläche zu versiegeln. Kleine Betriebe im alten Gewerbegebiet reizen die zulässigen 80% Versiegelung der Fläche aus. Das kann sich jeder ansehen, der das bestehende Gewerbegebiet in Buchschwabach besucht. Zudem werden die Hallen der dataform mit lediglich ca. 15 Meter in etwa so hoch wie die Gebäude, die im alten Gewerbegebiet bereits seit Jahren genehmigt sind.
Dataform 63% / Kleinbetrieb 80%.
Fakt ist: Eine vollständige Erschließung mit ökologischen Aspekten ist sinnvoller als kleinteilige Erschließung. 63% zu 80%. Die Hallen werden lediglich knapp 15 Meter hoch.

Konform mit dem Flächennutzungsplan?

Der Flächennutzungsplan wurde durch die Marktgemeinde Roßtal bereits 2018 genehmigt. Während der Einspruchsfristen blieb der Plan ohne Einspruch. Der Marktrat ist mehrheitlich und weiterhin dafür. Diese Fläche wird früher oder später ohnehin bebaut. Stimmen wir den Plänen der dataform zu, dann wissen wir klar was und wer kommt. Zitat eines Bürgers: „Wollen wir noch länger warten? Vielleicht auf eine Firma die Frösche züchtet?

Hier die Bauanfragen der letzten 20 Jahre:

  • 1999 wasserkritischer Recyclingbetrieb? abgelehnt
  • 2008 stinkendes Asphaltmischwerk? abgelehnt
  • 2019 modernes, ruhiges Gewerbe mit 30.000qm Biotop? sagen wir JA!
Fakt ist: Aller guten Dinge sind drei. Die geplante Lösung ist rechtlich einwandfrei und in Abwägung die beste Variante für Buchschwabach.

Wie ist das mit dem Baulandmodell?

Im Roßtaler Baulandmodell ist grundsätzlich geregelt, dass der Markt Roßtal nur dann einen Bebauungsplan für künftige Wohn- und Gewerbegebiete aufstellt, wenn er alle hierzu nötigen Grundstücke erworben hat. Erschließung und Verkauf der Grundstücke an die Interessenten erfolgt in dem Fall durch den Markt Roßtal. Aber es gibt auch Ausnahmen: So wird ermöglicht, dass bei einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan davon abgewichen werden kann. Das ist immer dann der Fall, wenn ein ganz bestimmtes Vorhaben Gegenstand eines Bebauungsplanes werden soll. Der Investor, hier also dataform, erwirbt alle Grundstücke für das Vorhaben (hier: Erweiterung Gewerbegebiet Buchschwabach) und kümmert sich selbst um die Erschließung. Voraussetzung hierzu ist ein entsprechender Vertrag mit der Gemeinde. Genau so wurde beim Sozialen Kompetenzzentrum/AWO-Pflegeheim bereits vorgegangen.

Fazit: Entgegen der Behauptung Einzelner stimmt das Projekt mit dem Roßtaler Baulandmodell klar überein. dataform erwirbt die Grundstücke, baut und finanziert die gesamte Erschließung und verkauft die erschlossenen, nicht benötigten Flächen an den Markt Roßtal. Hierbei behält sich der Markt Roßtal ein hohes Mitspracherecht bei. Roßtal erhält über dieses Projekt dringend benötigte, neue Gewerbeflächen zur Vermarktung. Und das risikofrei zu attraktiven Konditionen.

Wie groß wird das Projekt?

Geplante Hallen: 6 x 10.000qm
max. Hallenhöhe: ca. 15m
Dachgestaltung der Hallen: komplett mit Solarfläche
Fläche Biotop 30.000qm
Gemeindefläche Gewerbe ca. 50.000qm
der Gemeinde daraus entstehende Gewerbe-Parzellen: ca. 12

Summe: ca. 200.000qm
Hallenhöhe max. ca. 15m

Zum Schmunzeln: In der Planung besteht aktuell ein „Problem“. Dataform weiß derzeit noch nicht, was mit dem überschüssigen Strom gemacht werden soll. Die Stromerzeugung übersteigt den Eigenbedarf erheblich.

Es geht nicht gegen dataform! Oder doch?

In der öffentlichen Bürgerversammlung behauptete der Sprecher der Bürgerinitiative pro Lebensqualität: Zitat „…Es geht nicht gegen das Vorhaben der Firma dataform sondern gegen die Ansiedelung im Allgemeinen…“ Diese Aussage wurde öffentlich vor ca. 150 Zuschauern gemacht. Vor ein paar Jahren ging es gegen den lokalen Einzelhandel. Künftig kann es jeden Unternehmer im Markt Roßtal treffen.
Fakt ist: Der Name des Unternehmens und dessen Ablehnung ist Thema auf zahlreichen Plakaten und Flyern der Ablehner/innen. Es wurde durch Ablehner/innen öffentlich gelogen.

Offenlegung von Namen?

Von Ablehner/innen wurde inzwischen zum zweiten mal öffentlich gefordert, dass sich Befürworter und Grundstücksverkäufer öffentlich mit Namen zu erkennen geben. In der letzten Bürgerversammlung hat Bürgermeister Völkl die Forderung zur Offenlegung von Namen deutlich abgelehnt. Zugleich fehlt (Stand 10.08.2019) sowohl auf den Plakaten der Ablehner als auch auf den Flyern der BI die gesetzlich geforderte Nennung eines / einer Verantwortlichen. Im Gegensatz dazu geben sich die Verantwortlichen der Marktgemeinde Roßtal, der Firma datafom und von AZuRo öffentlich zu erkennen.
Fakt ist: Ablehner/innen fordern öffentlich den Verstoß gegen Datenschutz. Gleichzeitig fehlen auf den Werbemitteln der Ablehner/innen gesetzlich geforderte Angaben. Bürger beschwehren sich bei Polizei und Ordnungsamt.

Alte, freistehende Hallen nutzen? Welche?

Ablehner/innen fordern, dass dataform und neue Firmen doch besser alte Gewerbeobjekte oder brachliegende Grundstücke nutzen sollen. Nur welche sollen dies bitte sein? Es gibt im Einzugsbereich Roßtal / Ammerndorf keine auch nur annähernd in Frage kommenden Flächen. Selbst kleine Firmen aus dem Marktgebiet Roßtal warten und suchen seit Jahren – vergeblich.
Fakt ist: Aus Roßtal wandern nahmhafte Unternehmen inzwischen ab. Es gibt weder freie Flächen noch freie Gewerbeimmobilien. Die Abwanderung hat bereits begonnen. Diese Forderung schadet dem gesamten Ort und seiner Zukunft.

Diverse Unterstellungen und Behauptungen

Ablehner/innen warnen vor gekauften oder sogar von durch fremde Mächte beeinflussten Befürwortern. Hoppla. Der Markt Roßtal hat knapp 10.000 Einwohner. Knapp 80% der Berufstätigen im Marktgebiet pendeln täglich weite Strecken zu Arbeit. Viele Bürger/innen wollen endlich regionale Arbeitsplätze oder möchten sogar selbst welche schaffen. Erst mit der Zustimmung zu dem Projekt bekommen wir endlich sowohl die Chance als auch den Platz dafür! Lasst uns ein attraktives Arbeits- und Lebensumfeld schaffen. Deshalb sagen wir JA!
Fakt ist: Derartige Unterstellungen gegen mitdenkende Neu- und Altbürger aufzustellen ist einfach nur schade.

Wäre eine schrittweise Erschließung besser?

Nein. Das alte Gewerbegebiet wurde über Jahrzehnte schrittweise erschlossen. Die kleinteilige Erschließung hat zu Kosten von ca. 14. Mio DM geführt. Noch heute (Stand 2019) lasten auf der Gemeinde Roßtal Schulden in Höhe von knapp 800.000 Euro. Wenn das Gelände in einem Zug durch einen starken Partner (dataform) erschlossen wird, dann muss die Marktgemeinde Roßtal seine Grundstücke lediglich durchreichen. Die Risiken lasten beim Bauträger. Der Markt reicht die Grundstücke an Interessenten weiter. Zudem hat der Markt Roßtal die planungsrechtliche Hoheit über die Baumaßnahme. Die Kosten hierfür hat der Bauträger zu tragen.
Fakt ist: Mit der kompletten Erschließung kommt der Markt Roßtal in eine sichere und komfortable Zone.

Alle vom BUND und den GRÜNEN sind dagegen! Oder?

Nein. Wir haben Mitglieder von BUND und GRÜNE kennen gelernt, die sachlich abwägen, sich neutral verhalten oder sogar zustimmen. Bitte sehen Sie GRÜNE und BUND nicht als graue, gegnerische Masse. Die Ablehner/innen bestehen lediglich aus einer kleinen aber dafür sehr lauten Gruppe von … (nennen Sie es wie Sie es wollen).

Fakt ist: Mit den meisten Leuten von BUND und GRÜNEN kann man sachlich und fair diskutieren. Schehren wir nicht alle über einen Kamm.

Am 08.09.2019 ist Abstimmung. Hingehen. Wählen. Zukunft gestalten.

Danke an alle, die diesen Text mit verfasst haben. Quelle der Bilder: pixabay