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Für sinnvolle Lösungen statt sinnlos dagegen: Aktion ZukunftRosstal.de

In Bayern gibt es derzeit eine wachsende Zahl an Bürgerinitiativen gegen einzelne Firmen oder Gewerbegebiete. Anfang 2019 hatte es auch die Marktgemeinde Roßtal erwischt. Auf Kosten der Steuerzahler wurde ein Bürgerentscheid initiiert. Zur Diskussion stand der seit 2018 durch den Marktrat beschlossene Flächennutzungsplan für die Erweiterung im Gewerbegebiet Buchschwabach. Namentlich wurde ein etabliertes, lokales Unternehmen attakiert. Dubiose facebook-Einträge der Hauptaktivistin, zweifelhafte „Informationsangebote“ der BI sowie ein fragwürdiger Vortrag des BUND Naturschutz hinterliesen bei den Beobachter/innen immer mehr Fragen über den Sinn der Bürgerinitiative. Der Entscheid am 08.09.2019 fiel eindeutig aus.

Sichtbare Zunahme an Bürgerentscheiden gegen Unternehmen

Bad Staffelstein. Hersbruck. Nun auch noch Roßtal. Einzelne Aktivisten feinden lokal etablierte und verantwortungsbewusste Unternehmen an. Geht es bei der wachsenden Zahl an Bürgerentscheiden in Bayern wirklich noch um die Sache?
Oder um Karriere und Profilierung einzelner Ökoaktivisten?

Fakt ist: Wir Bürger des Marktgebietes Roßtal diskutieren gern und sind friedfertig. Daher gingen einige von uns der Sache auf den Grund. Die öffentlichen Behauptungen durch die Bürgerinititaive Roßtal waren schlichtweg falsch und wurden mehrfach widerlegt (link)!

Ergebnis des Bürgerentscheids am 08.09.2019

Klares JA für den bereits 2018 gefassten Beschluss zum Flächennutzungsplan.
Die Bürger im Marktgebiet Roßtal erteilten der Forderung der Bürgerinitiative eine klare Absage. Zudem erhielt die BI im Bürgerentscheid nun weniger Zustimmung als beim Stimmen sammeln zur Veranlassung des Entscheids im Frühjahr 2019.
Ergebnis der Stichfrage. Diese war aufgrund des eindeutigen Ergebnisses ohne Relevanz.

2019-> Bürgerinitiative in Roßtal gegen ein lokales Unternehmen

Im Jahr 2018 wurde die Erweiterung des Gewerbegebietes Buchschwabach fest beschlossen. Bereits ein Jahr später plant ein lokales Unternehmen in Buchschwabach seine drei Standorte zusammenlegen. Hierzu wurde eine Bürgerversammlung einberufen. Eine Hand voll Leute initiierte schnell einen Bürgerentscheid. Offene Dialoge und eine Mediation des Unternehmens wurden seitens der Ablehner abgebrochen bzw. sogar ausgeschlagen. Stattdessen wurden öffentlich Gerüchte und Falschbehauptungen durch einzelne Ablehner gestreut. Sowohl gegen das Unternehmen als auch gegen Lokalpolitiker und einfache Befürworter. Kaum zu glauben wenn man es nicht selbst erlebt hat.

Immer aktuell auf folgenden Seiten:
https://www.zukunftrosstal.de/insider/
oder auf facebook (link öffnet neues Fenster)

Beitrag Video Bayerischer Rundfunk

https://www.br.de/nachrichten/bayern/gewerbegebiet-in-rosstal-kann-erweitert-werden,RbYT7Jx

Was war da in Roßtal / Buchschwabach los?

Buchschwabach und Roßtal haben Humor. Aber bei Stimmungsmachern hört der Spaß auf.

Roßtal / Buchschwabach: Ein lokales Unternehmen möchte seit 2018 beschlossene Gewerbefläche komplett erschließen und zu einem attraktiven Arbeitsplatz machen. Die Planungen laufen unter sehr hohen Standards. Das Unternehmen kommuniziert sehr offen und möchte ein lokal ökologisches Vorzeigeprojekt schaffen. Zugleich werden für die Marktgemeinde neue Gewerbeflächen geschaffen. WIN-WIN-Situation. Seit Jahren warten lokale Unternehmen auf neue Flächen. Einige Firmen mussten in den Jahren davor bereits in umliegende Landkreise auswandern. Dann die Überraschung: Eine Hand voll Leute, die teilweise gar nicht oder nicht mehr zum Ort gehören, verbreiten falsche Behauptungen und nachweislich Lügen. Wilde Flyer geisterten durch den Ort. Bürger haben sich in der Aktion Zukunft Roßtal zusammen geschlossen und nach langer Recherchearbeit die Behauptungen widerlegt.

Bürgerentscheid am 08.09.2019
Ihre Abstimmung am 08.09. entscheidet über die Zukunft des Marktes Roßtal.

Wir haben den teuren Bürgerentscheid am 08.09.2019 nicht verursacht. Aber wir Bürger können es gemeinsam wieder gut machen. Wir stimmen für die Ansiedelung und für die Zukunft von Roßtal. Nur 20% der Berufstätigen können derzeit am Ort arbeiten. 80% müssen täglich weite Strecken in die Arbeit fahren. Wir brauchen künftig mehr lokale Arbeitsplätze. Am 08.09.2019 ist Bürgerentscheid.

Wer durfte abstimmen?

Beim Bürgerentscheid am 08.09.2019 dürfen alle wahlberechtigten Bürger der Marktgemeinde Roßtal mit allen seiner Außenorte teilnehmen.

Was möchten wir von ZukunftRosstal.de

Roßtaler Bürger gehen der Sache auf den Grund.

Vor ein paar Monaten haben wir uns in einer kleinen Gruppe unter Befürwortern getroffen. Inzwischen ist daraus deutlich mehr geworden. Was bringt die Erweiterung dem Ort Roßtal und seinen umliegenden Orten? Inzwischen wachsen wir zu einer Informationsplattform, da wir sehr genauen Einblick in Planungen und Stimmungen erhalten. Wir lassen Nachfragen und Diskussion zu. Wir wollen Zukunft für unseren Ort und unsere Angehörigen. Unsere Unterstützer für die Ansiedelung werden täglich mehr. Schluss mit Panikmache und Märchen. Wir wollen Informationen zur Erweiterung von Buchschwabach.

Ein lokales, inzwischen 40-jähriges Unternehmen möchte JA zu seiner Heimat-Region sagen. Dazu sagen wir ebenfalls JA!
Wir möchten beide Seiten anhören und die Fakten checken.

Wer ist dieses Unternehmen?

Logo der Firma dataform mit Sitz in Ammerndorf. Sie wurde in den 1970er Jahren gegründet. Nun möchte sie ihre drei Standorte in Buchschwabach zu einem modernen Standort vereinen.

Die Firma dataform aus Ammerndorf hat sich vor über 40 Jahren in Ammerndorf angesiedelt. Diese Firma hat aktuell 3 Standorte: Ammerndorf, Nürnberg und Großweismannsdorf. Alle drei Standorte sollen in Buchschwabach zusammen gelegt werden. Jede andere Gemeinde wäre dankbar für so eine Chance. Nur in Roßtal wird ein Bürgerbegehren gestartet und Bürger mit Quatsch auf Flyern erschreckt. Muss das sein?

Fakten zur Erweiterung

  • Ansiedelung einer seit 1977 bestehenden Firma, neue, lokale Arbeitsplätze
  • sauberes Erscheinungsbild
  • ökologisches Vorzeigeprojekt, unterstützt durch Landtagsabgeordnete der GRÜNEN, Bayern
  • „nebenbei“ entstehen 50.000qm für lokale Firmen in bezahlbaren Parzellen zu 1.500 bis 4.000qm (darauf warten lokale Betriebe sehnsüchtig seit Jahren)
  • Chance auf Wiederbelebung von Buchschwabach

Wie ist Ihre Meinung zum aktuellen Stand der Dinge in Buchschwabach?

9 Gedanken zu „startseite“

  1. Ich verstehe nicht warum die Leute sich, wie es in unzählig vielen kleinen Dörfern am laufenden Band geschieht, mit tollen Bildern und versüßten Argumenten einlullen lassen und sich freiwillig riesige Industiekisten auf die Wiese wünschen. Ich wünsche allen Befürwortern in Roßtal gute Lungen für mehr Stickoxide und Ruß, gesunde Ohren und Nerven für mehr Verkehrslärm und scharfe Augen, die durch diese riesigen Kisten in die freie Natur schauen können.

    1. Hallo miteinander!
      Ganz einfach: alle Menschen müssen spätestens jetzt wissen wie es um unser Klima steht. D.h., dass wir spätestens ab sofort beginnen müssen, umzudenken. Wir benötigen nicht noch mehr Logistik durch zum Beispiel immer mehr Wegwerfware und den Retourenwahn. Ich bin dagegen, dass sich ein so großes Unternehmen wie Dataform mit Expandierungsplänen, wie angestrebt, in Buchschwabach ansiedelt. Sie könnte in Ammerndorf bleiben und dort umweltfreundlich umbauen beziehungsweise aufstocken und ökologische Veränderungen vornehmen. Weitere Logistik gehört meiner Meinung an die Autobahn.

  2. Ich bin nicht in Roßtal ansässig, verfolge das Thema aber mit Interesse.
    Mich beschäftigen diese Fragen:
    Zitat:
    „… Gesellschafter Mathias Mendel:
    In 50 Kilometer Umkreis ist die Suche nach geeigneten Flächen vergeblich gewesen …“
    Das ist ein großes Gebiet! Ich kann mir nicht vorstellen, dass keine Flächen vorhanden gewesen wären. Doch anscheinend hatten die dortigen Gemeinden ihre Gründe gegen ein Bauvorhaben dieser Größenordnung. Und diese Gründe sind mit Sicherheit auch auf Buchschwabach anwendbar.
    Warum sind die aufgeführten Vorteile kein Anlass für die Gemeinde Ammerndorf die Firma Dataform in ihrem Gemeindegebiet halten zu wollen?

    1. Hallo Frau Hetzel,
      eine gute Frage: Die Dataform ist ca. 7 km von Buchschwabach entfernt. Die einzig sinnvoll freie Fläche ist in der Tat Buchschwabach. Und diese Fläche ist seit 2018 vom Marktgemeinderat auch für Gewerbe genehmigt. Klappt das nicht, dann müssten viele Arbeitnehmer viel mehr Strecke fahren. Das wäre nicht gut für die Umwelt.
      Ammerndorf hätte sehr gern die inzwischen 42-jährige Firma gehalten. Siehe auch Gespräch mit Ammerndorfs Bürgermeister – link. Viele Bürger in Roßtal erfahren erst jetzt die Hintergründe. Viele bereuen ihre Unterschrift zum Bürgerbegehren. Denn neben der dataform wird auf gleicher Fläche ein Zukunftsbereich für kleine, kreative Unternehmen entstehen.
      Inzwischen bekommen wir sogar immer mehr GRÜNE Unterstützer. Die dataform ist seit Jahren Mitglied im Umweltpakt Bayern – link und möchte als erstes Unternehmen im Landkreis 30.000qm Biotop in direkter Firmennähe schaffen. Wir Unterstützer von ZukunftRosstal und immer mehr Bürger im Marktgebiet wünschen uns lokale Arbeitsplätze und neue Ideen, die Ökologie und Nachhaltigkeit endlich anpacken.

    2. Weil Ammerndorf nicht den Platz zur Verfügung stellen kann, der in Buchschwabach zum Bebauen vorgesehen ist. Dataform in Ammerndorfs Ortsmitte – das ist für mich kein „Bild“. Wird die Firma aus drei Standorten zu einem gemacht, werden hier auch vielfältige Einsparungen vorgenommen.

      Würde Dataform z.B. Nach Rohr ausweichen, dann würden die Buchschwabacher das deutlicher merken, da dann immer ein Nadelöhr durchfahren würde. Das GG Buchschw. Liegt schon in Richtung Autobahn – der Verkehr wird nicht in den Ort gelegt, sondern aus dem Ort raus – wahrscheinlich nicht gänzlich, aber größtenteils.

      Abschließend: manchmal habe ich den Eindruck, dass „man“ in Roßtal (allgemein) schnell mal gegen alles ist.

  3. Gewerbegebiet Erweiterung Buchschwabach Plakate einer „Bürgerinitiative

    Die aufgestellten Plakate schüren mit Halbwahrheiten und primitiven Schlagworten Stimmung gegen eine vom Marktgemeinderat mit 16:4 beschlossene Ansiedlung der Firma Dataform.

    Das ist die eine Seite. Den Aussagen auf den Plakaten ist noch zu begegnen.

    Die andere Seite ist, wer steckt hinter der Bürgerinitiative Rosstal?
    Normalerweise muß auf jedem Plakat der Verantwortliche V.i.d.P. mit voller Anschrift genannt sein!

    Haben die BN-Ideologen- die wahrscheinlich dahinter stecken- nicht den Mut sich offen zu ihren schütteren Argumenten zu bekennen?

    Ich habe die Polizei in Stein auf die fehlende Anschrift auf den Plakaten hingewiesen. Bin gespannt ob die was unternehmen.

    Rainer Heberl

  4. Erweiterung Gewerbegebiet Buchschwabach

    Der Bund Naturschutz ist eine Organisation, die schon viel Vernünftiges gesagt und in die Wirklichkeit umgesetzt hat.
    Wie halt überall gibt es neben der Fraktion der Realisten und Vernünftigen auch die „Ideologen“, die auf Teufel komm raus ihre Ideen -auch mit fragwürdigen Methoden- durchsetzen wollen.
    In Roßtal scheint mir das Ideologische über das Vernünftige gesiegt zu haben.
    Wie sonst ist es zu erklären, wenn mit Halbwahrheiten Panikmache betrieben wird. siehe unten stehendes Plakat!
    Ich kann nur hoffen, dass die Bürger Roßtals auf diese Art der Argumentation am 8.9. nicht hereinfallen und dem Ratsbegehren ihre Stimme geben und somit den Roßtaler Ideologen ihre Grenzen aufzeigen.
    Ps. Übrigens sind die BNler aus Roßtal nicht mal Manns genug ihre Urheberschaft, so wie es das Gesetz erfordert im Sinne der V.i.S.d.P auf ihre Plakate zu drucken.

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